Vor Wochen wurden wir hier in der Familie mit Aninas diarrhoesen Ungewöhnlichkeiten gequält. Wir - ja wir alle, denn Kleinchen war unglücklich, schlief schlecht, litt unter Bauchschmerzen, hochrotem Popo, enorm schlechter Laune und das alles "nur" wegen des Dauerdurchfalls der Kleinen. Nichts, kein durchschnittliches "Diätverhalten" half. Alles kam unten raus wie es oben reinging ... natürlich etwas übel riechender und in unappetitliche Sauce getunkt - oben rein - unten raus - innerhalb kurzer Zeit. Mitunter innerhalb einer halben Stunde!
Nach 4 Wochen durchfallender Probleme ließen wir uns dann (Mutter & Kleinchen) in die Grazer Kinderklinik verpflanzen - hausärztliche Diagnose: Darminfekt.
Kinderklinische Behandlung: Infusionen, Normolyt, Blutabnahme, Gewichtskontrolle und laborante Stuhlprobenuntersuchung. Mein Bitten, die Kleine doch auf etwaige Unverträglichkeiten zu testen wurde mit einem Kopfschütteln "ist doch eindeutig ein Infekt" abgetan, vor allem, weil sie ja doch sehr gut genährt aussieht bzw. ist und nahrungsmittelintolerante Kinder schlecht gedeihen. Nach drei Tagen kinderklinischem Aufenthalt wurden wir wieder in die häusliche Pflege entlassen, da sich Aninas Wasserhaushalt wieder normalisiert hatte und von Dehydration nichts mehr zu sehen war. Der Durchfall war nach wie vor da. "Wird schon, sie muss halt viel trinken".
Nachdem uns dort nicht wirklich geholfen wurde, nur die Symptome bekämpft, nicht aber der Ursache dafür auf den Grund gegangen wurde, war ich recht froh, in heimatliche Gefielde aufbrechen zu dürfen, denn mir war klar, ich musste uns anderswo Hilfe holen. Mir war nur noch nicht klar, wohin uns dieser neue, unbekannte Weg des "Mein Kind verträgt offensichtlich gewisse Nahrungsmittel nicht" Neulandes führen würde.
Nach einigen Tagen des diätischen Experimentierens (zudem waren wir zu dieser Zeit auch gerade übersiedelt und daher auch etwas schlecht geordnet in all unseren alltäglichen Dingen), stundenlangen Frustanfällen, Weinkrämpfen des Kindes, entnervten Eltern und Geschwistern schnappte ich mein Kleinchen und suchte den Kinderarzt auf. Selbiger zeigte sich argwöhnisch - Anina hatte rein optisch keinerlei Anzeichen auf irgendwelche Ernährungsprobleme - als ich ihm meine Sorgen und Aninas Probleme schilderte, vor allem, da er wusste wir waren gerade aus der KiKli nach Hause gekehrt. Nach unendlichen Diskussionen und einer Untersuchung von Aninas Bauch "Ja, sehr gebläht" und Haut "nein, keine Dehydrierungserscheinungen" meinte er lapidar, ich solle "doch mal die Milch weglassen". Mein Unwissen in dieser Beziehung ist enorm. In unserer gesamten Familie - und das sind ungemein viele Menschen, groß, klein, alt, jung, dick, dünn, blond, braun, blauäugig ... also alles vertreten, und niemand hat eine mir bekannte Nahrungsmittelintoleranz oder gar -allergie. Kein Mensch - außer Anina. Somit erklärt sich meine Unwissenheit. Gut, also der Arzt sagte zwar "weg mit der Milch", gab mir aber keine Alternativen, sondern meinte nur "naja, da müssen's schon herumprobieren". Toll.
Meine Güte, "was nun?", dachte ich. Raus beim Arzt, rein in die Apotheke und dort eine freundliche Pharmazeutin befragen. Die wissen dort immer alles - oft mehr als unsere lieben "Konservativmediziner". Gut, sie wusste, dass sie nichts wusste, konnte mir aber einen brauchbaren Hinweis geben: Bio-Laden bei uns im Dorfe. Die haben Erfahrung UND Produkte auf Lager.
Nach 4 Wochen durchfallender Probleme ließen wir uns dann (Mutter & Kleinchen) in die Grazer Kinderklinik verpflanzen - hausärztliche Diagnose: Darminfekt.
Kinderklinische Behandlung: Infusionen, Normolyt, Blutabnahme, Gewichtskontrolle und laborante Stuhlprobenuntersuchung. Mein Bitten, die Kleine doch auf etwaige Unverträglichkeiten zu testen wurde mit einem Kopfschütteln "ist doch eindeutig ein Infekt" abgetan, vor allem, weil sie ja doch sehr gut genährt aussieht bzw. ist und nahrungsmittelintolerante Kinder schlecht gedeihen. Nach drei Tagen kinderklinischem Aufenthalt wurden wir wieder in die häusliche Pflege entlassen, da sich Aninas Wasserhaushalt wieder normalisiert hatte und von Dehydration nichts mehr zu sehen war. Der Durchfall war nach wie vor da. "Wird schon, sie muss halt viel trinken".
Nachdem uns dort nicht wirklich geholfen wurde, nur die Symptome bekämpft, nicht aber der Ursache dafür auf den Grund gegangen wurde, war ich recht froh, in heimatliche Gefielde aufbrechen zu dürfen, denn mir war klar, ich musste uns anderswo Hilfe holen. Mir war nur noch nicht klar, wohin uns dieser neue, unbekannte Weg des "Mein Kind verträgt offensichtlich gewisse Nahrungsmittel nicht" Neulandes führen würde.
Nach einigen Tagen des diätischen Experimentierens (zudem waren wir zu dieser Zeit auch gerade übersiedelt und daher auch etwas schlecht geordnet in all unseren alltäglichen Dingen), stundenlangen Frustanfällen, Weinkrämpfen des Kindes, entnervten Eltern und Geschwistern schnappte ich mein Kleinchen und suchte den Kinderarzt auf. Selbiger zeigte sich argwöhnisch - Anina hatte rein optisch keinerlei Anzeichen auf irgendwelche Ernährungsprobleme - als ich ihm meine Sorgen und Aninas Probleme schilderte, vor allem, da er wusste wir waren gerade aus der KiKli nach Hause gekehrt. Nach unendlichen Diskussionen und einer Untersuchung von Aninas Bauch "Ja, sehr gebläht" und Haut "nein, keine Dehydrierungserscheinungen" meinte er lapidar, ich solle "doch mal die Milch weglassen". Mein Unwissen in dieser Beziehung ist enorm. In unserer gesamten Familie - und das sind ungemein viele Menschen, groß, klein, alt, jung, dick, dünn, blond, braun, blauäugig ... also alles vertreten, und niemand hat eine mir bekannte Nahrungsmittelintoleranz oder gar -allergie. Kein Mensch - außer Anina. Somit erklärt sich meine Unwissenheit. Gut, also der Arzt sagte zwar "weg mit der Milch", gab mir aber keine Alternativen, sondern meinte nur "naja, da müssen's schon herumprobieren". Toll.
Meine Güte, "was nun?", dachte ich. Raus beim Arzt, rein in die Apotheke und dort eine freundliche Pharmazeutin befragen. Die wissen dort immer alles - oft mehr als unsere lieben "Konservativmediziner". Gut, sie wusste, dass sie nichts wusste, konnte mir aber einen brauchbaren Hinweis geben: Bio-Laden bei uns im Dorfe. Die haben Erfahrung UND Produkte auf Lager.
